Freitag, 7. Februar 2020

Mal was anderes...

Moin ihr Lieben,

ich hatte kürzlich einen Arzttermin in Westerstede (ja, für Facharzttermine muss man hier ggf. auch sehr weit  fahren) und da habe ich die Gelegenheit genutzt, noch ein Stück weiter nach Bremen zu fahren.
Dort gibt es ein großes Einkaufszentrum am Hafen und ich hatte Lust, mal wieder ein wenig zu Bummeln und zu shoppen.
Anschließend habe ich mir meine Kamera geschnappt und bin an der Promenade langspaziert.



Und es war überraschend schön. Ein bisschen Industrie...


Ein bisschen Natur...


Ein bisschen Liebe ;)


Und ein bisschen Sonnenuntergang...
Zwar habe ich nur ein ganz kleines bisschen von Bremen gesehen, aber irgendwie gefällt mir die Stadt. Eine kleine Großstadt ;)
Mal schauen, ob ich dieses Jahr nochmal hinfahre.
Aber demnächst geht es erst einmal ein paar Tage ganz woanders hin.
Mehr dazu später ;)

Bis bald ihr Lieben!

Samstag, 30. November 2019

Wangerooge - oh du Schöne!

Moin ihr Lieben,

anfang November habe ich endlich mein Weihnachtsgeschenk eingelöst und bin mit meinen besten Freunden und meinem Patenkind übers Wochenende nach Wangerooge gefahren.
Manche werden denken: im November auf eine Insel? Die öde. Aber öde war es überhaupt nicht. Etwas frisch vielleicht. Aber wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter. Bis auf Sonntag Vormittag schien die Sonne. Und am Sonntag kam der Regen auch genau richtig. Aber dazu später mehr.

Angereist sind wir am Freitag. Mein Patenkind mit Papa bereits morgens. Meine beste Freundin und ich mussten vormittags noch arbeiten, daher sind wir erst am Abend hinterhergereist.

Da die Anreise für uns komplett im Dunkeln stattfand, gibt es da nichts spannendes zu berichten.
Am späten Abend kamen wir in der Ferienwohnung an und sind recht schnell totmüde ins Bett gefallen. Leider hatte ich abends noch nicht geschnallt, wie man den Heizlüfter in meinem Schlafzimmer anschaltet, weshalb die erste Nacht ziemlich frostig war ;)

Am nächsten Morgen sind wir zunächst einkaufen gegangen. Anschließend ging es Richtung Strand.



Von dort aus haben wir dann einen Spaziergang in Richtung des neuen Leuchtturms gemacht. Das Wetter war einfach herrlich. In den Dünen war es sogar richtig warm.
Schon früh hatten wir unser Ziel im Blick.



 Da wir vorher nicht nur Lebensmittel sondern auch diverse Souvenirs gekauft hatte, habe ich zwischendurch noch ein paar Fotospielereien gemacht.
Original und Fälschung auf einem Bild ;)


Am Leuchtturm angekommen, hatten wir aber irgendwie noch nicht genug und sind daher noch bis zum Westturm gelaufen. Auf dem Weg dorthin zog sich der Himmel etwas zu und es wurde recht frisch.
Leider hatten wir uns vielleicht doch etwas überschätzt, denn am Westturm, der heute eine Jugendherberge ist, angekommen, stand dort ein Schild, dass es zum Inseldorf nun noch 4,5 km seien. Für uns nicht so das Problem, aber wir hatten ja eine 4jähige dabei. Die Maus hat aber super durchgehalten. Wenngleich es ihr irgendwann doch richtig richtig kalt war. Unser Ziel, das uns antrieb: Kaffee und Kuchen im berühmten Café Pudding.
Völlig durchgefroren kamen wir dort an und haben tatsächlich einen der letzten regulären Platz ergattern können (später wurde eine Absperrung weggeschoben, die dort stand, weil eigentlich zu wenig Personal da war, um diese Tische auch noch zu bedienen. Aber die Idee mit Kaffee und Kuchen hatten eben noch mehr Menschen ;) ). Hier konnten wir uns dann wieder richtig aufwärmen und wahnsinnig leckeren Kuchen genießen.
Später ging es dann nur noch in die Ferienwohnung, das Patenkind verschwand im Bett und wir haben den Tag mit einem Spieleabend ausklingen lassen.

Am Sonntagmorgen war dann zunächst der Plan, den alten Leuchtturm zu erklimmen. Diesen konnten wir vom Balkon unserer Ferienwohnung sehen.


Grundsätzlich erschien es mir für mich möglich, da hochzusteigen und ggf. auch auf die Plattform rauszugehen.
161 Stufen ging es dort nach oben. Im Internet hatte ich schon gelesen, dass man direkt durch eine Tür auf die Außenplattform kommt. Das klang deutlich besser, als - wie z.b. auf Borkum - erst noch eine schmale Leiter hochklettern zu müssen.


Oben angekommen verließ mich dann aber der Mut. Es war recht windig und irgendwie war es mir dann doch nicht geheuer. Aber die innere Aussichtsplattform des Leuchtturms ist komplett verglast, sodass ich trotzdem alles sehen und auch fotografieren konnte.


Wenngleich ich mich doch nicht getraut habe, raus zu gehen, bin ich doch wieder ein bisschen stolz, die Stufen bis nach ganz oben gemeistert zu haben.


Nach dem Mittagessen wollten wir dann noch ein wenig spazieren und zu einem Spielplatz gehen. Eigentlich hätte schwimmen auf dem Plan gestanden, allerdings hatten wir zu spät geschnallt, dass dieses im Winter nur vormittags geöffnet hat. Also haben wir eben umdisponiert.

Auf dem Weg Richtung Strand entdeckte ich plötzlich einen Regenbogen.
Ui, da sind wir aber gelaufen. Wir wollten unbedingt den Regenbogen über dem Meer sehen.
Zunächst habe ich diesen aber über dem Café Pudding eingefangen.


Hinter dem Café, als wir am Strand ankamen, war der Regenbogen immer noch da und wir hatten richtig viel Zeit, diesen abzulichten. Man, was hätte ich in diesem Moment für ein Weitwinkelobjektiv gegeben. War nun aber nicht da, daher habe ich zwar ein Panoramafoto mit dem Handy machen können, aber ansonsten "nur" Teilaufnahmen.


Aber egal. Ein Regenbogen über dem Meer ist einfach etwas sehr besonderes!

Irgendwann verabschiedete sich der Regenbogen dann wieder und wir sind in Richtung des Spielplatzes gegangen.
Ich bin gleich noch ein paar Meter weiter zur Aussichtsdüne spaziert. Einen wirklich tollen Blick hat man von dort aus.



Auch der Himmel klarte wieder auf.
Und nach einem kurzen Gang zum Strand hieß es dann schon fast wieder Abschied nehmen von dieser wunderbaren Insel.
Nach dem Abendessen sind wir alle in die Inselbahn gestiegen und leider schon wieder abgereist.


Es war wirklich ein tolles Wochenende. Ich mag Wangerooge. Das Inseldorf ist zwar architektonisch nicht der Brüller, was vermutlich damit zusammenhängt, dass Wangerooge während des 2. Weltkrieges nahezu komplett zerstört wurde.
Jedoch hat diese Insel etwas wunderschönes. Der Sandstrand ist der Knaller und der Spaziergang in den Dünen war so erholsam. An diesem Wochenende haben wir nur das Dorf und das Westende erkunden können. Mir fehlt also noch das Ostende. Ergo: ich muss nochmal nach Wangerooge ;)

Nun fehlt mir nur noch Baltrum und dann war ich tatsächlich auf allen ostfriesischen Inseln. Aber Baltrum sollte im nächsten Jahr durchaus zu schaffen sein.

Und dann gibt es einen Inselrückblick :D

Bis bald, ihr Lieben!



Samstag, 23. November 2019

Große Stadt und kleine Welt

Moin ihr Lieben,

heute mal nichts mit Sonnenuntergang und Meer. Aber ein bisschen Ostfriesland gibt es trotzdem.

Zunächst einmal aber ein kleiner Abstecher in die Großstadt.
Im Oktober fand wieder die Frankfurter Buchmesse statt und in diesem Jahr war auch ich wieder dabei.
Mein Ziel: ganz viele neue Bücher sehen, Buchmenschen treffen UND mit der Kamera auf den Eisernen Steg und die Frankfurter Skyline am Abend fotografieren.
Vor zwei Jahren hatte ich genau dies ja schon einmal gemacht, hatte aber meine Kamera im Hotel vergessen (nicht so schlau...). In diesem Jahr habe ich sie mitgenommen und hatte wirklich Glück! Ich bin mittwochs angereist und auf der Hinfahrt hat es NUR geregnet. Ich befürchtete bereits, dass die kleine Fototour im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt.
Aber pünktlich zu meiner Ankunft in Frankfurt hörte der Regen auf. Also habe ich schnell ins Hotel eingecheckt und bin gleich losgezogen.

Ui, so eine Großstadt alleine zu erkunden finde ich reichlich anstrengend. Immerhin wusste ich schon, wohin ich will und wie ich dort auch hin komme. Trotzdem staunte ich mal wieder über die Menge der Menschen.
Gefühlt habe ich an diesem Abend 3x so viele Menschen gesehen, wie in Norden leben.
Dauerhaft wäre mir das echt zu anstrengend.


Am Mainufer angekommen war die Sonne gerade untergegangen. Die Lichter in den Hochhäusern gingen an und ich konnte gleich mit der Kamera loslegen.
Wenngleich ich mich in einer Großstadt schnell überfordert bin, finde ich eine solche Aussicht doch total faszinierend.


Daher liebe ich diese Bilder irgendwie. Aber ich war trotzdem froh, am darauffolgenden Tag in meine Buchhandelswelt auf der Messe abzutauchen und abends Frankfurt wieder den Rücken zu kehren...

Und nun komme ich zum Kontrastprogramm.

Denn Welten, die mir mehr liegen und die ich deutlich länger aushalten könnte, sind die Waldwelten. Besonders im Herbst. Denn ich liebe Pilze. Nicht, um sie zu sammeln und zu essen, sondern um sie zu fotografieren.


Pilze sind für mich DAS Symbol für den Herbst. Und Herbst bedeutet: tolles Licht und wundervolle Farben. Durch raschelndes Laub laufen. Die "Pause" in der Natur wird eingeläutet.

Und dann eben die Pilze. Es gibt so viele Arten.
Manchmal stehen sie vermeindlich alleine auf leerer Fläche rum.


 Manchmal tummeln sie sich in Gruppen auf alten Baumstümpfen.



Manche Pilzarten wirken unglaublich zart, fast unscheinbar und zerbrechlich.


Manche sind groß, farbig und auch durchaus giftig.


Tatsächlich habe ich kaum Ahnung, was das alles für Pilze sind. Okay, den Fliegenpilz erkenne ich gerade noch... Aber sind sie nicht fast alle irgendwie hübsch?

Schade, dass die Pilzsaison so schnell wieder vorbei ist.
Nun kann man an manchen Tagen den Winter fast schon riechen. Er steht in den Startlöchern.
Ich bin gespannt, was er uns in diesem Jahr so bringt.

Bis bald ihr Lieben!

Sonntag, 17. November 2019

Nordlichter am Meer

Moin ihr Lieben,

normalerweise findet ja einmal im Jahr die Illumina in Lütetsburg statt. Diese gönnt sich aber in diesem Jahr eine Planungspause.
Aber so ganz ohne Illuminationen wollte ich den Oktober dann auch nicht verstreichen lassen, weswegen ich in diesem Jahr mal die Veranstaltung "Nordlichter am Meer" in Norddeich besucht habe.
Vor ein paar Jahren habe ich mir die Aktion schon mal angeschaut. Es ist ganz schön, aber nur bedingt ein Ersatz für die Illumina, die bei weitem aufwändiger und spektakulärer geplant ist. Aber egal. Besser als nichts.
Zunächst haben wir uns aber den herrlichen Sonnenuntergang angeschaut. Bei Sonnenschein macht eine solche Veranstaltung ja auch wenig Sinn...



Zunächst sah es nicht so aus, als sollten wir einen Sonnenuntergang zu sehen bekommen, aber ich erahnte einen wolkenlosen Streifen am Horizont. UND ich sollte Recht behalten.


Schnell war die Sonne wieder weg und wir machten uns auf den Weg in Richtung Kurpark.
Auf dem Platz vor dem Lesesaal waren mehrere "Fressbuden" aufgebaut. Da war die Wahl des Abendessens nicht ganz so einfach.
Nachdem wir uns entschieden hatten und gestärkt waren, haben wir uns mit hunderten anderen Menschen, die an diesem Tag die gleiche Idee hatten, durch den Kurparkt geschoben.


Es war wirklich voll und dadurch nicht so einfach, gute Fotos zu machen.
Die allermeisten Illuminationen waren frei zugänglich, sodass mir ständig Menschen in die Langzeitbelichtung liefen.


Aber Geduld zahlt sich auch in der Fotografie aus.


Und so gelang mit doch das ein oder andere Bild ohne Menschen drauf ;)


Ich konnte ein bisschen Langzeitbelichtung üben und dadurch auch noch etwas lernen.
Trotzdem hoffe ich sehr, dass es im nächsten Jahr wieder eine Illumina in Lütetsburg gibt. Denn auch, wenn das "Nordlichter am Meer" ganz schön war, gefällt mir die Veranstaltung in Lütetsburg doch deutlich besser.


So ist aber für jeden etwas dabei.

Bis bald ihr Lieben

Montag, 11. November 2019

Lauf, Nordlicht... Lauf!

Moin ihr Lieben,

Anfang September war wieder Borkumzeit!
Ich liebe diese Insel. Sie ist zwar groß und nicht so schnuckelig wie zum Beispiel Spiekeroog, aber sie hat irgendwie ihren eigenen Charme.

Das Wetter war echt okay. Nicht ganz so traumhaft, wie im letzten Jahr, aber es hat absolut gereicht. Ab und an Regen und Wind - aber immer wieder mit Sonnenschein.

Wir kamen am Freitag an. Uuuh... Früh aufstehen, denn um 8 Uhr fuhr die Fähre in Emden schon los. Nun ja. Wenigstens konnten wir auf dem Schiff noch etwas dösen.

Nachdem wir auf der Insel dann unser Ferienzimmer bezogen hatten, ging es zunächst einkaufen und dann ab an den Strand und Mittagessen suchen.


Und dann konnten wir unsere Startunterlagen abholen. Denn ja, wir waren auch in diesem Jahr wieder auf Borkum, um sozusagen über die Insel zu rennen. Der Meilenlauf stand am Samstag an. Ich hatte mich wieder für die 5,4 km angemeldet (bisher dachte ich immer, dass es genau 5km sind, aber nachdem auch dieses Mal mein runtastic schon weit vor dem Ziel die 5km meldete, habe ich nach dem Lauf nachgefragt. Aber dazu später mehr ;) ). Meine Ziele: nicht Letzte werden und schneller als im vergangenen Jahr zu sein. 


Nachdem wir die Startunterlagen hatten, hatten wir noch eine Verabredung mit einem Borkumer Autoren - wir hatten uns den Postweg mal gespart und ich habe die Bücher für den Laden gleich bei ihm abgeholt - und dann ging es zur Nudelparty. Mjammi :D


Ja und am Samstag war dann der große Tag. Boah, war ich aufgeregt. Am Vorabend war es noch recht ungemütlich und vor allem windig. Ich sah meine Ziele schon mit dem Wind davon fliegen, weil ich fürchtete, gegen ebendiesen ankämpfen zu müssen. Regen war mir egal, aber Gegenwind ist echt nicht so meines.



Aber am Samstag war von Wind schon nicht mehr viel zu merken. Nur der Regen pladderte noch unablässig. Um 12:15 Uhr startete unser Lauf. Etwa um 12:10 Uhr hörte es auf zu regnen und ab etwa 12:20 Uhr schien die Sonne! Extra für uns.
Tja, und was soll ich sagen? Ich kam nicht als letzte Läuferin ins Ziel UND war sogar mehr als eine Minute schneller als im vergangenen Jahr!


Nach der Anstrengung hieß es dann nur noch: ausspannen und den Tag genießen.

Auch am Sonntag waren wir viiiel spazieren. Und am späten Nachmittag ging es dann schon wieder zurück in Richtung Festland.

Es war wieder so ein wundervolles Wochenende auf Borkum. Ich freue mich jetzt schon auf das kommende Jahr!

Samstag, 3. August 2019

Abschalten ganz hoch oben - Die Baumhäuser mitten in Ostfriesland

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Moin ihr Lieben,

wer an Ostfriesland denkt, der denkt vermutlich an das Meer, die Inseln, Deiche, Leuchttürme, Fischkutter...
… aber vermutlich nicht an Wälder und Baumhäuser.

Ein großer Wald – der Lütetsburger Forst – ist jedoch nicht weit entfernt und nun gibt es auch noch drei Baumhäuser. Nicht im Forst, sondern an einem Miniwaldstück auf dem Lütetsburger Golfclub. Bereits 2016 wurden die Pläne zum Bau dieser Baumhäuser bekannt gegeben und nun sind sie endlich fertig. Bereits in der Bauphase hatte ich mal eine Anfrage gestellt, ob ich mir ein solches Baumhaus wohl mal anschauen könnte.
Wer mich ein wenig kennt, der fragt sich jetzt sicher: DIE will sich ein BAUMHAUS angucken?
Ja, denn ich habe ziemliche Höhenangst. Aber trotzdem hat mich das Thema ziemlich fasziniert.

Und nun war es endlich soweit. Ich durfte mir eines der Baumhäuser mal genauer anschauen. Da diese aber mitten auf dem Golfplatz stehen, beginnt das Abenteuer schon beim bzw. kurz nach dem Check-in. Dieser findet im Büro des Golfclubs statt. Nach aller Bürokratie bekommen die Gäste nicht nur den Schlüssel für das Baumhaus in die Hand gedrückt, sondern auch den für ein Golfcart. Mit der Wegbeschreibung im Kopf (notfalls ist der Weg aber auch ausgeschildert) sowie dem Gepäck auf dem Cart, tuckert man in Richtung seiner neuen Unterkunft auf Zeit. 

Da hinter den Tannen sollen sie stehen...
Hier und da fragt man sich eventuell, ob man wirklich auf dem richtigen Weg ist, denn von den Baumhäusern sieht man lange Zeit absolut nichts.

Noch einmal um die Ecke
Erst hinter der letzten Kurve kommen sie zum Vorschein. Drei Stück an der Zahl auf der Südseite eines kleinen Waldstückes.

Die drei Stelzenhäuser Voss (Fuchs), Dacks (Dachs) und Reei (Reh) wirken ein klein wenig futuristisch, fügen sich aber wunderbar in ihre Umgebung ein.


Das Haus Voss durfte ich mir auch von Innen anschauen, da es gerade nicht vermietet war. Meine persönliche erste Hürde waren hier allerdings die Treppen. Ich hatte es auf Fotos schon vermutet: es sind durchlässige Stufen. Aber ich bin ja tapfer und somit nahezu ohne zu zögern die fast 20 Stufen zum Sonnendeck hochgeklettert.

Natürlich gibt es auch gemütliche Auflagen
Ja, dort kann man es wohl aushalten. Gemütlich dasitzen, die Ruhe und das Rauschen der Blätter genießen und ein paar Golfer beobachten. Leider war ich nicht zum ausspannen da. Und der wirkliche Hammer sollte erst noch kommen. Ein paar wenige weitere Stufen trennten mich noch von Baumhausinneren. Neben der Tür sitzt im Voss ein ausgestopfter Namensgeber.


Ob nun im Haus Reei auch ein Reh steht, weiß ich nicht. Mein Ding ist das nicht. Aber das sollte meine Begeisterung für den Rest des Hauses nicht trüben.

Es zieht einen praktisch direkt nach rechts in die Wohnküche. Und zum riesigen Panoramafenster. Wunderschön mit dem Schattenriss eines Baumes verziert.


Die Küche ist eingerichtet mit allem, was man braucht. Geschirr, Besteck, Kochutensilien... Alles da und modern.



Frühstück mit Tee und Aussicht

Der "Wohnbereich" ist zwar klein, aber nicht weniger gemütlich. Wer mal keine Lust mehr hat, aus dem Fenster zu schauen - es steht sogar ein Fernglas bereit - für den steht auch ein Fernseher zur Verfügung. TV sowie W-Lan müssen hinzugebucht werden. Denn eigentlich soll es ja um Ruhe und Entspannung gehen...


Wer aber glaubt, dass es jetzt nicht mehr besser werden kann, der irrt... Vorbei am Kinderzimmer mit einem Doppelstockbett und einem großen Badezimmer (das zeige ich euch gleich noch) geht es über eine schmale Treppe hoch auf die Empore, die gleichzeitig das Schlafzimmer ist.
Ich sage es euch: ich verspürte plötzlich eine große Müdigkeit und den Drang, mich in das große, gemütlich aussehende Doppelbett zu legen.


Morgens mit einem solchen Ausblick aufzuwachen, muss schon etwas ganz Besonderes sein. Und wenn das Wetter den Ausblick mal vermiesen sollte, kann man einfach die Vorhänge zu machen und gemütlich im Bett liegen blieben.

Was für ein Ausblick
Nachdem ich mich dann also zusammengerissen und doch nicht hingelegt habe, ging es wieder runter. Ein kurzer Blick ins Badezimmer...


... und mal kurz über den Balkon gelinst. Sagte ich es schon? Was für eine Aussicht! Und welche eine Ruhe!


Nun hieß es wieder Abschied nehmen von diesem wundervollen Ort. Über die Treppe fällt man praktisch in das kleine Waldstück.


Anbei nochmal ein paar Außenaufnahmen. Wie gesagt: etwas futuristisch, aber wunderschön!



Mein Fazit: Die Baumhäuser am Lütetsburger Golfplatz sind schon etwas ganz Besonderes. Wer also einen naturnahen Erholungsurlaub mit ein wenig Luxus sucht, der ist hier ganz richtig.

Anbei noch die Eckdaten:

Pro Nacht zahlen im ca. 70qm großen Baumhaus
2 Erwachsene 150€
2 Erwachsene und 2 Kinder 180€
4 Erwachsene 200€

Hinzu kommen noch die Endreinigungskosten in Höhe von 70€.
In den Monaten April bis Oktober - also in der Saison - beträgt die Mindestaufenthaltsdauer 3 Nächte. Außerhalb der Saison 2 Nächte.

Wenn ihr weitere Informationen haben oder gleich eines der Baumhäuser buchen wollt, dann schaut gerne hier: Lütetsburger Baumhäuser

Wenngleich ich ein echter Angsthase bin, was Höhe angeht, konnte ich es in den Baumhäusern gut aushalten. Sogar auf dem schmalen Balkon vorne habe ich mich kurz aufgehalten.Die Häuser sind selbstverständlich absolut stabil gebaut.

Ja und als wäre DAS nicht schon genug Aufregung für einen Vormittag gewesen, durfte ich dann fast nebenan noch etwas ganz Neues besichtigen.

Erstmals in diesem Jahr wird es nämlich gegenüber vom Lütetsburger Schloss ein Maislabyrinth geben. Der Mais ist nun hoch genug um sich zu verirren (;)) und daher wird das Labyrinth vorraussichtlich am kommenden Wochenende eröffnet.
Ich durfte es mir schon vorher anschauen.

Etwa in der Mitte des Feldes steht eine kleine Aussichtplattform
Das Feld ist riesig und ich ein Orientierungstrottel, daher war ich mehr als froh, einen Plan und jemanden, der sich auskennt, dabei zu haben. Ansonsten würde ich vermutlich immer noch durch die Gänge irren.
Am Eingang bekommt man besagten Plan ausgehändigt. Einfach nur durchlaufen ist nicht. Im Labyrinth sind 4 Stempel versteckt. Hat man also seine Stempel gesammelt - und wieder aus dem Maisfeld herausgefunden - kann man sich einen kleinen Gewinn abholen und hat zudem noch die Möglichkeit, an einem großen Gewinnspiel teilzunehmen. Und um wieder den Bogen zu meinem obigen Bericht zu schlagen: zu gewinnen gibt es ein Wochenende in einem der Baumhäuser.






Mais, Mais, Mais... Nichts als Mais zu sehen
Falls ihr mich also sucht: ich irre im Maisfeld rum und suche Stempel (für alle, die denken, ich hätte ja nun einen Vorteil: nix da. Zum einen bin ich nur hinter meiner Begleitperson hergerannt, um sie bloß nicht zu verlieren und zum anderen waren die Stempel noch gar nicht versteckt ;)

Weitere Informationen zum Maislabyrinth und der genauen Eröffnung findet ihr auf der Homepage vom Schloss Lütetsburg, der Facebookseite, bei Instagram oder der Tagespresse.

Vielen Dank an Stefan Olbrich, das Team vom Golfclub und alle, die mir diesen Beitrag ermöglicht haben!

Und damit wünsche ich euch noch ein angenehmes Wochenende!

Bis bald, ihr Lieben!!!