Donnerstag, 31. Januar 2019

Walking in a Winterwonderland

Moin ihr Lieben,

ich komme gar nicht mehr hinterher mit den Blogeinträgen. Der Januar ist sooooo schön :D

Aber der Reihe nach...

Letzte Woche war ich mit einer Freundin im Lütetsburger Schlosspark.

Hier konnte ich endlich meine Jahreszeitenserie beenden!

Bevor ich diese aber zeige, hier erst einmal ein paar Bilder vom verschneiten Park.


Der Park ist ja zu jeder Zeit ein Hingucker! Ein absoluter Wohlfühlort.


Und gerade jetzt im Winter hat man die Chance, den kompletten Park für sich alleine zu haben.
Wir waren vormittags dort und haben auf unserem gesamten Spaziergang niemand anderen getroffen.
Das war herrlich.


Bereits dienstags hatte es zu schneien angefangen. Ich hatte da noch wenig Hoffnung, dass der Schnee bis Donnerstag liegen bleiben würde.
Mittwoch war er jedoch immer noch da. Und bis Donnerstag sollte es sogar noch kälter werden, sodass die Chancen gut standen.
 

Und so war es dann auch.
Bei -7 Grad stapften wir im Park durch den Schnee und es war HERRLICH.


Der Park wirkte wie ein kleines Winterwunderland.


 Bei einigen Bildern werdet ihr sicher denken: ach, diese Perspektive kenne ich ja schon.
Aber genau das war mein Ziel. Gleiche Perspektive für mein Jahreszeitenprojekt.


Mein Lieblingsbaum durfte natürlich nicht fehlen.


So, hier endet nun unser kleiner Parkspaziergang.
Ich hoffe, er hat euch gefallen.


Heute gab es nicht viel Text von mir, da ich einfach die Bilder sprechen lassen wollte.

Bis bald, ihr Lieben!

Sonntag, 27. Januar 2019

Schnee in Ostfriesland - so geht Winter!

Moin ihr Lieben,

Schnee in Ostfriesland und gerade bei uns an der Küste ist ja schon eine kleine Sensation. Noch sensationeller ist es allerdings, wenn dieser dann sogar über DREI Tage liegen bleibt und nicht nach 2 Stunden wieder wegschmilzt. Und genau dieses Phänomen hatten wir in dieser Woche. Bereits Dienstagabend fing es an zu schneien.


Als ich mittwochs früh zu einem Termin musste, lagen mehrere Zentimeter Schnee. Also nahm ich einfach meine Kamera mit. Und es hat sich gelohnt. Nach dem Termin und noch vor der Arbeit konnte ich eine kleine Runde durch die Stadt drehen. Wie schön das war! Schnee ist absolut mein Ding!



Die ganze Stadt lag unter einer Schneedecke und das Norder Tief begann zuzufrieren.



Auf dem Weg zur Arbeit musste auch schnell noch mein Lieblingscafé abgelichtet werden.


In der Mittagspause habe ich dann noch ein wenig im Garten geknipst. Meine Margeritten haben nun offenbar endlich verstanden, dass Winter ist und sie nicht mehr blühen müssen ;)


Auf der Arbeit war allerdings aufgrund des Schnees nichts zu tun. Kaum ein Norder hat sich auf die Straße getraut. Da die Ostfriesen Schnee nicht gewohnt sind, bricht das öffentliche Leben an solchen Tagen beinahe zusammen ;) Verstehe ich gar nicht! Ich freue mich :D
Da wir also völlig überbesetzt waren, habe ich mir ab nachmittags frei genommen und mir nochmal die Kamera geschnappt.


Einen schönen Fast-Sonnenuntergang (also so richtig konnte man ihn ja nicht sehen. Nur erahnen) habe ich noch mitgenommen.



Herrlich, oder? Das ist doch mal ein richtiger Winter. Daher war ich auch echt froh, am nächsten Tag frei zu haben. Da konnte ich den Schnee nochmal so richtig nutzen. Aber das seht ihr erst im nächsten Blogbeitrag ;)

Bis bald, ihr Lieben!

Sonntag, 20. Januar 2019

Manchmal muss man ein bisschen verrückt sein

Moin ihr Lieben,

nun ist es doch passiert...
Ich bin ein wenig angefixt, was Sonnenaufgänge angeht.
Die Wetteraussichten versprachen für den heutigen Sonntag einen klaren und wolkenlosen Morgenhimmel.
Also verabredete ich mich mit meiner besten Freundin für 7:00 Uhr und wir fuhren auf den Deich bei Ostermarsch.
Es war a...kalt und so ganz wolkenlos war der Himmel nicht. Aber trotzdem war es wunderschön!


Zunächst haben wir im Dunkeln unsere Kameras aufgebaut, ausgerichtet und ausprobiert.
Am Himmel war schon ein kleiner, heller Streifen zu sehen.
Dieser wurde irgendwann leicht rosa-rot-orange und auch das Wolkenband verfärbte sich zartrosa.


Während die Sonne sich dem Horizont langsam entgegenzuschieben schien, wurde uns immer kälter. Ab und an wanderten wir einfach den Deich auf und ab, um uns möglichst warm zu halten.


Trotz dicker Winterschuhe froren aber besonders meine Zehen irgendwann ein. Kein Wunder, wenn man sich den Boden mal so anschaute :D

Der Ausblick hingegen ließ die Kälte auch immer wieder vergessen.


Und irgendwann hatte die Sonne es dann geschafft und lünkerte am Horizont auf unsere kleine ostfriesische Landschaft.


Wie schön das war!
Und es ging SO schnell, bis die Sonne komplett am Himmel stand und dann auch schon rasch hinter dem Wolkenband verschwand.


Wir haben geknipst ohne Ende, damit uns nichts entgeht.
Ich wusste zwischendurch nicht, ob ich fotografieren soll oder doch einfach nur so staunen. Aber da dies ein seltener Ausflug sein wird, entschied ich mich fürs fotografieren ;)


Irgendwann haben wir die Stative dann eingepackt und sind noch ein kleines bisschen auf dem Deich spazieren gegangen.



Auf dem Rückweg wurde es dann schon fast voll am Deich, da eine Gruppe Boßler kam um zu spielen. Da wäre es dann mit der wunderbaren Ruhe dann vorbei gewesen, daher war es für uns das Zeichen, uns ins warme Auto zu setzen und mit Popoheizung gen Frühstück zu fahren :D



Was für ein wunderschöner Morgen das war. Da hat es sich gelohnt, dem inneren Schweinehund die kalte (haha) Schulter zu zeigen. Denn das waren wir allemale: durchgefroren!
Aber: zu zweit geht sowas immer einfacher. Hätte ich diesen Plan alleine versucht durchzuziehen, wäre ich spätestens beim Blick auf mein eingefrorenes Dachfenster kläglich gescheitert :D

So, nun ist mir endlich wieder warm und ich genieße es, mir die Bilder anzuschauen. Ihr seht hier übrigens nur eine kleine Auswahl. Ich konnte mich nur schwerlich entscheiden...

Bis bald, ihr Lieben!

Donnerstag, 10. Januar 2019

Die andere Richtung der Sonne

Moin ihr Lieben,

SonnenUNTERgänge habe ich ja schon etliche fotografiert. Jeder ist wieder anders. Jeder ist wunderschön!

SonnenAUFgänge sind eher nicht so mein Ding. Nicht, weil ich sie nicht schön finde, sondern einfach weil sie mir meistens zu früh sind.

Heute hatte ich allerdings einen frühen Arzttermin. Als ich von dort zurück kam, kündigte sich der Sonnenaufgang gerade an. Also schnappte ich mir meine Kamera und flitzte los.


Am liebsten hätte ich den Sonnenaufgang auf einem freien Feld fotografiert. Einer schönen Wiese. Vielleicht noch mit einen taubenetzten Spinnennetz als Motiv. Hach, welch eine romantische Vorstellung.
Gereicht hat meine Zeit dann aber nur für das Parkdeck vom Norder Tor :D

Von hier aus hatte ich einen überraschend guten Blick. Und ich war auch nicht die einzige, die diesen Ausblick nutzte. Mehrere andere Menschen standen mit dem Handy fotografierend auf dem Parkdeck.



Das Licht war einfach der Hammer! Schade, dass das immer so schnell vorbei ist.




Ich glaube, ich werd mal über meinen Schatten springen und für einen Sonnenaufgang aufstehen. Daher habe ich mir gleich mal ein neues Label eingerichtet..
Aber nicht im Sommer :D

Bis bald, ihr Lieben!

Dienstag, 1. Januar 2019

Eiszeit mitten in Norden

Moin ihr Lieben,

seid ihr gut ins neue Jahr gerutscht?

Ich habe ganz entspannt mit Freunden "gefeiert". Wir haben zunächst einen Spieleabend gemacht, Dinner for one geschaut, angestoßen, ein bisschen draußen geguckt und dann noch Dinner op Kölsch geguckt.
Ich mache mir ja nichts aus der Knallerei, daher war ich ganz froh, dass es bei den Freunden relativ ruhig war. Mehr als eine Wunderkerze muss ich nicht haben ;)

So, nun aber zum vergangenen Sonntag, der dem Beitrag hier den Namen gegeben hat. An diesem Tag war nämlich im wahrsten Sinne Eiszeit in der Norder Innenstadt. Fünf Eiskünstler hatten sich mit großen Eisblöcken an verschiedenen Standorten in der Fußgängerzone positioniert und dort gegen 12 Uhr damit begonnen, die Blöcke mit Kettensägen und anderem Werkzeug zu bearbeiten.
Dabei kamen die unterschiedlichsten Figuren heraus.

In der Osterstraße stand zum Beispiel ein Seehund mit Ball auf der Nase.


Ein Stück weiter im Neuen Weg stand dann ein surfender Clown.



Vor der Volksbank entstand gerade eine Meerjungfrau.


Vor Intersport gab es einen Fußballer zu bestaunen, den ich aber total vergessen habe, zu fotografieren. Als ich dann abends nochmal vorbei kam, fehlte ihm leider schon der Kopf...

Als letztes gab es dann noch etwas typisches für Norden/Ostfriesland zu bestaunen: eine Windmühle :D


Diese habe ich dann bei Dunkelheit auch nochmal erwischt.


Auf dem Rückweg verschwand dann plötzlich die Sonne hinter einer Wolkenwand. Das gab uns nochmal die Gelegenheit, ein paar Fastsonnenuntergangsfotos zu machen. SO schön kann es am Norder Tief sein!



 Damit war mein Fototag aber noch immer nicht zuende.
Schon seit Jahren wollte ich mal unsere Weihnachtsbeleuchtung in Norden fotografieren. Und NIE kam ich dazu. Entweder hat es geregnet, gestürmt oder ich hatte keine Zeit. Aber nun war es endlich soweit.
Leider hatte ich mein Stativ nicht dabei, sodass die Bilder noch eine leichte unschärfe haben und ich noch nicht ganz zufrieden bin.
Ich hoffe, dass ich es nochmal schaffe, mit Stativ loszuziehen, bevor die Beleuchtung wieder abgebaut wird...






Ist unser kleines Norden abends zur Weihnachtszeit nicht romantisch?

So, das war es nun erst einmal von mir.

Bis bald, ihr Lieben!



Sonntag, 30. Dezember 2018

Driving home for Christmas

Moin ihr Lieben,

habt ihr Weihnachten gut überstanden und seid ihr bereit für den Jahreswechsel?

Ich war über die Feiertage bei meiner Familie. 
Klar, dass ich da die Zeit auch dazu genutzt habe, mit der Kamera der die Gegend zu spazieren. Eigentlich hätte ich mich total gerne ein bisschen mit Industriefotografie beschäftigt, aber irgendwie bin ich so weit gar nicht gekommen. Der Plan wäre es gewesen, auf eine Halde oder in den Landschaftspark Duisburg zu fahren. Dazu war die Zeit einfach zu kurz. Und das Wetter war auch nicht so der Hit. Also habe ich die Industrie genommen, die sozusagen auf dem Weg lag. 


An Heiligabend bin ich zunächst an den Seen der unmittelbaren Nachbarschaft rumgestreunert ;) Gegen Nachmittag hatte sich die Sonne endlich mal gezeigt und so hielt es mich nicht mehr im Haus. 
 

Es bisschen Industrie zeigte sich hier dann auch. Wobei man da ja inzwischen von Industriegeschichte sprechen muss. In Lohberg wurde die Zeche bereits 2005 stillgelegt. Und seit diesem Dezember ist jetzt in ganzen Ruhrgebiet und damit auch in ganz Deutschland Schluss mit dem Steinkohlabbau.
Sicher gibt es in Bezug auf den Steinkohleabbau auch viele - berechtigte - kritische Stimmen. Mit der Schließung der Zeche Prosper Haniel ist aber auch ein prägender Teil der Ruhrgebietskultur Geschichte. Noch heute hören Auswärtige das Wort Ruhrgebiet und haben sofort Menschen mit rußverschmierten Gesichtern und kohlestaubgetränkte Luft in den Straßen im Kopf.
Spätestens jetzt wäre dies Vergangenheit.



Am 1. Weihnachtstag bin ich dann mit meinem Vater zu einem Spaziergang in die Rheinauen aufgebrochen. Kalt war es. Aber auch wunderschön. Im Leben hätten wir dann aber nicht mehr mit einem Sonnenuntergang gerechnet.


Aber genau diesen Gefallen hat die Sonne uns getan und sich dann kurz vor ihrem Untergang noch unter der Wolkendecke hervorgeschummelt.


Ich konnte mich nicht entscheiden, welches der Bilder ich für den Blog nutzen will, daher bekommt ihr jetzt einfach mehrere zu sehen...

 
Die Bilder werden übrigens schärfer, wenn ihr sie anklickt und "in groß" anschaut :)
Irgendwie habe ich nämlich gerade das Gefühl, dass sie hier besonders unscharf wirken...


Kran fängt Sonne - fast...


Am 2. Weihnachtstag ging es dann bereits wieder zurück nach Ostfriesland. Bei meinem nächsten Elternbesuch habe ich dann hoffentlich mehr Zeit - und besseres Wetter - um auf Fototour zu gehen.

Nun mache ich mich aber "noch schnell" an einem kleinen Jahresrückblick. Mal schauen, ob ich den auch hier veröffentliche oder nur für mich mache. Denn das letzte Jahr war ganz schön ereignisreich...

Bis bald, ihr Lieben!