Montag, 1. Mai 2017

Immer was los hier... (endlich den Pfau erwischt!)

Moin ihr Lieben,

die letzten Tage waren wieder sehr aufregend.
Am vergangenen Samstag war endlich DER Tag, für den ich den Blog hier unter anderem in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe.
Ich bin beim Norder Citylauf mitgelaufen und habe viele Abende genutzt, um zu trainieren anstatt hier im Internet rumzuhängen ;)


Am Samstag selbst war ich total aufgeregt. Aber es lief gar nicht so schlecht und ich war tatsächlich nicht letzte. Und sogar noch 3 Minuten schneller als im Training über die 5km ;)

Dafür quälte mich gestern auch ein richtig böser Muskelkater in den Beinen. Aber egal. Der nächste Wettkampf ist bereits im Hinterkopf und bis dahin wird weiter trainiert. Ich werde aber versuchen, den Blog dann nicht mehr so zu vernachlässigen :)

Nachdem ich gestern dann aufgrund des Muskelkaters fast nur zuhause rumgehangen habe, war ich dann heute mit Freunden und meinem Patenkind wieder in Birgits Tiergarten. Das Wetter war perfekt und so standen wir schon um kurz nach 10 Uhr in Rechtsupweg. Da der Tiergarten gerade erst geöffnet hatte, haben wir auch einen Parkplatz direkt vor der Tür bekommen. Mein Ziel war es diesmal (so rein fotografisch) einen Pfau mit ausgebreiteter Federkrone vor die Linse zu bekommen.

Seniorschweinchen

Aber zunächst einmal begegneten mir andere Tiere und zudem auch nur Pfauen, die sich partout nicht dazu überreden ließen, vor mir ein Rad zu schlagen.
Aber warum sollten sie mich auch anbalzen wollen? :P Und als Feind sahen sie mich offensichtlich auch nicht.
Auch ein paar Stillleben und Pflanzen haben sich mir sozusagen vor die Linse geworfen.




Aber die konnten sich gegen meine Fotos ja auch nicht wehren.

Wir haben dann erst einmal auf dem Spielplatz das Patenkind bespaßt und sind anschließend langsam weiter gezogen.

Immerhin ein schreiender Pfau ;)

Während ich dann noch versuchte, einem weiteren Pfau sein Rad zu entlocken, riefen meine Freunde mich plötzlich zu sich. Einer der blauen Herren war tatsächlich gerade dabei, eine der Pfauendamen zu bezirzen. Und dann auch noch auf recht freier Fläche. Da gab es dann kein Halten mehr für meine Kamera und mich :D
Und ich finde, die Ergebnisse können sich sehen lassen ;) (Achtung, jetzt kommen SEHR viele Pfauenbilder :P)

Okay, der wollte noch nicht.

Aber der hier. Endlich!
Hier mal in seiner ganzen Pracht.
Kurz war er sich offensichtlich nicht sicher, ob es sich noch zu balzen lohnt.
Zum Glück war es ihm die Dame wohl doch wert, die Federkrone nochmal aufzustellen.

Dies hier ist mein absolutes Lieblingsbild!
Dann wollten wir aber irgendwann doch weiter.
Schließlich hatten wir ja auch noch das Streichelgehege vor uns. Also musste ich mich schweren Herzens vom Pfau trennen. Aber genug Bilder hatte ich ja nun.

Die folgenden Ziegen und Schafe waren noch im Eingangsbereich.



Eine Gruppe Puter kreuzte unseren Weg jedoch noch.
Also... Schön sind diese Tiere ja jetzt nicht. Ich frage mich auch immer, wie die eigentlich Luft bekommen. So mit diesem Lappen über der Nase. Aber offensichtlich scheint es ja zu reichen ;)
Wenigstens die Farben sind interessant.

Und dann kamen auch schon die kleinen Zicklein. Gerade mal wenige Wochen alt.
Wie beim letzten Mal war ich total hin und weg, wie entspannt die Ziegen im Streichelbereich sind. Die Chefin erkläre uns dann, dass das vor allem daran liegt, dass das Füttern dieser Tiere verboten ist. Dadurch gieren sie nicht bei jeden, der das Gehege betritt, danach, etwas zu fressen zu bekommen. Daher ist es immer wieder schade, wenn gerade Erwachsene vor dem "Füttern verboten" - Schild stehen und Körner ins Gehege schmeissen. Es hat schon durchaus Sinn, dass man das nicht soll. So werden die Kinder nicht umgerempelt, sondern neugierig von den Ziegen beschnuppert. Wichtig für die Tiere ist zudem, dass ganz klar getrennt ist, bis wohin die Besucher dürfen. Die Ziegen haben also einen großen Rückzugsbereich.

Besonders faszinierend war auch, wie entspannt die Babyziegen - knapp zwei Wochen alt - waren. So, wie dieses hier:



Während ich dieses fotografierte, knabberte ein anderes Zicklein an meinem Kameragurt und eine erwachsene Ziege schmiss sich neben mir in den Sand, um sich zu suhlen und anschließend von mir am Bauch kraulen zu lassen. Total zutraulich.

Ich finde es sehr schön, wenn gerade Kinder den Tieren so nah kommen können.
Und ich finde es toll, dass sich das Team des Tiergartens so viele Gedanken um die Tiere und deren Gehege macht. Auch dieses mal war deutlich zu sehen, dass weiterhin am und im Tiergarten gearbeitet wird, um ihn sowohl für die Tiere als auch für die Besucher noch schöner zu machen.#
Ich bin also mal gespannt, was sich bis zum nächsten Mal wieder verändert hat.

Vielleicht schaut ihr ja auch mal dort vorbei.

Bis bald, ihr Lieben!








Sonntag, 23. April 2017

Inselfrühling auf dem Festland

Moin ihr Lieben,

am vergangenen Donnerstag war Sandra Lüpkes wieder im LeseZeichen. Sie hat dort aus ihrem neuen Buch „Inselfrühling“ gelesen und auch musiziert. Bereits vor 2 Jahren habe ich ja meine erste Lesung mit ihr besucht. Ihr erinnert euch (HIER)?

„Inselfrühling“ ist bereits der vierte Band um Jannike und ihr kleines Inselhotel. 


„Frühlingsgefühle bei Windstärke zwölf.
In Jannikes charmantem Inselhotel beginnt die Saison: Im Frühling soll für die ersten Gäste alles blitzen und strahlen und besonders einladend sein. Denn etwas ist anders in diesem Jahr: Jannike ist hochschwanger. Sie und Mattheusz erwarten Zwillinge! Die Freude ist riesig. Doch Zeit und Muße, die letzten Wochen Zweisamkeit zu genießen, haben die beiden nicht. Denn als es wegen heftiger Frühlingsstürme zu dramatischen Dünenabbrüchen am Leuchtturm kommt, gerät Jannikes geliebtes Zuhause in Gefahr. Manch einer fühlt sich sogar an den alten Fluch erinnert, der vor fast zweihundert Jahren das Ende der Insel prophezeit hat.“ (Zitat: Rowohlt Verlag)



Ich liebe die Reihe um das kleine Inselhotel.
Lustigerweise fehlt mir noch der erste Band, aber der wird die Reihe bei mir auch noch vervollständigen. Aktuell wartet der 4. Band noch darauf, gelesen zu werden und die Lesung hat mir da auch echt Lust drauf gemacht!


Sandra Lüpkes hat nicht nur gelesen, sondern auch musiziert.
Wie beim letzten Mal hatte sie wieder das Minikeyboard mit Schlauch (ich krieg noch raus, wie das heisst) mit, sowie ein Horn und eine Säge (ja, eine Säge).


Mit viel Charme hat die sympathische Autorin es während der Lesung geschafft, den Figuren Leben einzuhauchen und hat somit die Veranstaltung zu einem kurzweiligen Erlebnis gemacht. Die Zuschauer hingen ihr praktisch an den Lippen und plötzlich war der Abend schon rum.



Auch einer Säge kann man Töne entlocken ;)
Mir persönlich hat die Lesung richtig gut gefallen.
Es war eine gelungene Mischung aus Musik und Lesung.
Ich hoffe sehr, dass Sandra Lüpkes im nächsten oder übernächsten Jahr wieder nach Norden kommt!


So, dann verkrieche ich mich jetzt erstmal aufs Sofa und träume mich ins kleine Inselhotel. Und wenn es so weiter geht, wie es in der Lesung angefangen hat, wird es diesmal noch aufregender und spannender!
Ich lasse mich überraschen.
Bis bald :)


Samstag, 22. April 2017

Kurztrip in die Großstadt

Moin ihr Lieben,

kürzlich war ich in Emden unterwegs und hatte natürlich auch meine Kamera dabei. Da ich in Emden Termine hatte, hatte ich nicht all zu viel Zeit, Bilder zu machen.

Viele finden die Stadt ja nicht so hübsch. Gut, sie ist nicht so toll wie Norden, aber häßlich ist dann doch was anderes.
Besonders gefallen hat mir der große Hafen so mitten in der Stadt. Für den Sommer plane ich auf jeden Fall einen weiteren Ausflug nach Emden ein. Diesmal mit mehr Zeit.

Offensichtlich gibt es sogar Piraten in Emden. Gesehen habe ich aber keinen ;)

"Kleines Schiffchen"

Ein paar Schärfebereichtesterei mit der Kamera"

Die drei vom Hafen





Au wei... Ich wollte mir merken, was es mit diesem Tor auf sich hat. Aber ich habs vergessen. Das hole ich dann bei meinem nächsten Besuch in Emden nach. Oder weiss es jemand von euch?

Wie gesagt, was war ein recht kurzer Besuch und daher war es das auch schon mit den Fotos. Sicherlich gibt es in Emden aber noch viele schöne Motive. Habt ihr Tipps, was man sich in Emden unbedingt anschauen sollte?

Montag, 17. April 2017

Osterfeuer die Dritte oder Vom Winde verweht

Moin ihr Lieben,

habt ihr die Ostertage gut über die Bühne gebracht?
Ich schon :)
Freunde getroffen, den Bauch vollgeschlagen, des mehr oder wenig gute Wetter genutzt.

Berichten möchte ich euch heute vom Karsamstag.
Da fand nämlich am Abend wieder das traditionelle Osterfeuer am Strand statt. Dieses stand allerdings den ganzen Tag auf der Kippe, da es recht windig war und immer mal wieder regnete.
Trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen, nach Feierabend zum Deich zu fahren.

Und was soll ich sagen? Ich habe es nicht bereut.
Es war zwar kalt und richtig windig, aber dafür war der Himmel um so schöner! Wie die Sonne sich ihren Weg bahnte!

Ein kleiner Steinwälzer im Winterkleid trotz dem Wind und der Kälte
Und so beschloss ich spontan, erst einmal nicht in Richtung Osterfeuer, sondern erst einmal zum Hafen zu gehen. 


Der Wind pustete mir den Kopf richtig schön frei und der Blick war herrlich. Von Ferne konnte ich schon ein Osterfeuer auf Norderney qualmen sehen.

Kein Qualm sondern nur der Leuchtturm von Norderney
Die Frisia I auf dem Weg in den Norddeicher Hafen.
Auf dem Weg vom Hafen wieder zurück, hatte man dann auch das Feuer bei uns am Strand gezündet. Dieses qualmte ebenfalls ganz ordentlich. Viel mehr als Qualm sollte es auch nicht mehr werden, während ich da war. Dazu war der Wind einfach zu stark.


 Spaß am Wind hatten aber vor allem die Kitesurfer. Die konnten zeigen, was sie drauf haben.



Nachdem ich am Feuer dann noch ein paar bekannte Gesichter getroffen hatte, wollte ich mich eigentlich schon wieder auf den Heimweg machen. 

Fast nur Qualm und Rauch


Ein paar Bilder knipste ich vorher aber noch.
Ich war so begeistert von den Lichtverhältnissen dieses Abends. 
Aber schaut einfach selber. Um zu beschreiben, was ich so toll fand, fehlen mir einfach die Worte!


Wellen im Watt


Beeindruckend, oder?

Besonders fasziniert hat mich aber auch mal wieder das Leben im Watt. Eine Gewöhnliche Strandschnecke glitt auf dem Watt so vor sich hin und hinterließ eine Rennspur.
Ich hatte versucht, sie auch mal von vorne zu fotografieren, also wenn sie aus ihrem Häuschen herausschaute. Aber das war gar nicht einfach. Die Schnecken reagieren auf die kleinsten Erschütterungen und verziehen sich in ihr Häuschen. So habe ich entweder Bilder gemacht, auf denen nur das Schneckenhaus zu sehen war oder aber meine Kamera konnte nicht schnell genug scharf stellen, sodass die Fotos total unscharf sind. Wäre es wärmer gewesen, hätte ich mich ins Watt knien können, aber so mutig war ich nicht. Also blieb es bei diesem Bild von hinten.


Während meiner Bemühungen, die Schnecke abzulichten, entdeckte ich gleich daneben plötzlich eine Miesmuschel, die mir ob meiner vergeblichen Anstrengungen die Zunge herausstreckte (selbstverständlich weiss ich, dass es sich hierbei um den Fuß der Muschel handelt, aber in dem Moment hat mir eigentlich nur noch das „Ätsch“ gefehlt ;) ). 



Nach meinem kurzen Ausflug in die Tierfotografie wollte ich mich dann endgültig auf den Heimweg machen. Da vom Meer her Wolken aufzogen, hatte ich keine Hoffnung mehr auf tolle Bilder. Kalt war mir auch nun genug.
Ich packte also die Kamera ein und stapfte Richtung Deich. Ein letztes Mal für diesen Abend drehte ich mich nochmal um. WELCH EIN GLÜCK! In dem Moment guckte die Sonne am Horizont unter der Wolkendecke hervor und erschien riesig groß zu sein.
Also umgedreht, Kamera wieder ausgepackt und in Position geworfen. Es war wirklich nicht leicht, bei dem Wind die Kamera ruhig zu halten. Aber für ein paar Bilder hat es dann doch gereicht. 

Hey? Du willst doch nicht schon gehen?


Solche Erlebnisse treiben mir auch nach Jahren noch die Tränen in die Augen
Der Sonnenuntergang war wunderschön! Nach ganz wenigen Minuten war das Spektakel schon vorbei und ich konnte ich nun wirklich auf den Heimweg machen.

Es war ein so schöner Karsamstag! Auch ohne flammendes Osterfeuer.

Bis bald, ihr Lieben!