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Dienstag, 10. März 2020

Die Insel, die mich verzauberte

 Moin ihr Lieben,

ich muss euch etwas gestehen... Ich bin Ostfriesland fremd gegangen. Aber immerhin nicht der Nordsee. Ich habe mir einen lang gehegten Traum erfüllt und ein paar Tage auf Helgoland verbracht. Nur meine Kamera und ich. Mensch, war das wundervoll.

Zunächst gab es in den letzten Wochen aber ein großes Zittern. Wie windig würde es werden und würde die Fähre überhaupt fahren? Denn diese fiel in den letzten Wochen immer wieder aus. Und dann: wie würde das Wetter überhaupt werden? Anfang März ist auf Helgoland noch voll Nebensaison. Das bedeutet nicht nur, dass kaum Geschäfte und Restaurants geöffnet haben, sondern eben auch, dass das Schwimmbad geschlossen hat und auch sonstige Indoor-Aktionen rar gesät sind. Es herrscht Ruhe auf der Insel. Aber genau das wollte ich ja auch: ein paar Tage abschalten.

Nun weiss ich: die Sorgen um das Wetter hätte ich mir mal so gar nicht machen müssen. Es war einfach herrlich!

Aber von Anfang an:
Am Anreisetag ging es schon wahnsinnig früh in Norden los. Um 10:30 Uhr ging die Fähre von Cuxhaven aus und bis dorthin waren es mit dem Auto fast 2 1/2 Stunden. Gegen 13 Uhr dann endlich Ankunft auf Helgoland. Die Überfahrt war etwas... unruhig, daher war ich froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Mein Hotel befand sich im Oberland Helgolands. Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass man dort entweder über Treppen hinkommt, oder über einen Aufzug, der halt einfach mal mitten auf der Insel in/an den Felsen gebaut ist. Ach, die Treppen würden ja schon nicht so schlimm sein, dachte ich mir.

Blick vom Oberland auf das Krankenhaus und den Hafen
Na ja... Fehleinschätzungen dürfen ja wohl mal erlaubt sein, oder? Mit Koffer und schwerem Rucksack war das mal nicht sooo witzig. Mit hochrotem Kopf und röchelnd kam ich im Hotel an. Und dann: mein Zimmer war im zweiten Stock. Ohne Aufzug. Noch mehr Treppen ;)
Dafür wurde ich dann mit einem niedlichen Einzelzimmer mit Balkon in Meerblick belohnt. Da waren die fiesen Treppen gleich wieder vergessen.


Nach einer kleinen Ruhepause im Hotel habe ich dann angefangen, die Insel zu erkunden. Zunächst einmal wollte ich UNBEDINGT zur Langen Anna.
Vom Oberland führt der Klippenrandweg genau dorthin. Ich bin zunächst Richtung Norden gelaufen - durch eine Kleingartenanlage. Und ja, wie alles auf der Insel, sind auch die Kleingärten hier wirklich KLEIN! Aber es sind Gärten. ;)
Von dort aus ging es dann den ca. 3 km langen Klippenrandweg entlang. An der Spitze Helgolands stand sie dann plötzlich vor mir: die Lange Anna. DAS Wahrzeichen der Insel. Früher gab es eine Aussichtsplattform direkt vor der Langen Anna. Ein Teil dieser ist jedoch im Jahr 2015 abgebrochen und ins Meer gestürzt, sodass der Zugang nun aus Sicherheitsgründen gesperrt ist.


Von anderen Aussichtspunkten aus hat man jedoch trotzdem einen wunderbaren Ausblick auf die Lange Anna. Und diese Punkte würde ich in den nächsten Tagen noch öfter besuchen.

Nachdem ich den Klippenrandweg "abgewandert" hatte, war ich noch schnell im Inselsupermarkt (so klein und eng! Aber alles da, was man braucht) und bin dann am frühen Abend nur noch müde aufs Bett geplumpst. Zudem hatte es inzwischen angefangen zu regnen.

Sonnenaufgang über der Düne
Am nächsten Morgen bin ich dann nach einem reichhaltigen Frühstück gleich zur Düne aufgebrochen. Mein einem kleinen Boot haben wir übergesetzt. Ich wollte unbedingt die Seehunde und Kegelrobben sehen.
Erstaunt hat mich zunächst, dass überall darum gebeten wird, 30 Meter Abstand zu den Tieren einzuhalten. 30 Meter fand ich wahnsinnig wenig. Hier bei uns an der Küste wird darum gebeten, mindestens 300 Meter Anstand von (jungen) Seehunden zu halten. Das wäre auf der Düne schon kaum möglich, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass 30 Meter nur knapp über einer Armlänge sind ;)


Ich bin also in Richtung des kleinen Leuchtturmes gelatscht und stolperte da praktisch schon über die ersten Robben. Wie faszinierend diese Tiere sind. Liegen da einfach faul rum und entspannen, während man nur wenige Meter entfernt mit der Kamera dahockt.


Manchmal haben sie aber auch miteinander gezankt oder gespielt oder einfach ulkig-doof in der Gegend rumgeuckt, die diese beiden Kerle hier.
Auch am nächsten Tag war ich nochmal auf der Düne, weil ich einfach nicht genug bekommen konnte.
Dabei ist dann das folgende Bild entstanden, bei dem ich soooo lachen musste:


Für mich heißen die beiden Mario (vorne) und Luigi (hinten) :D

Überhaupt bin ich absolut fasziniert von der Tierwelt Helgolands.

Neben den Robben sind da noch die Trottellummen. Am Montag habe ich sie noch nicht entdecken können, aber am Dienstag waren sie dann da. Zu hunderten. Oder tausenden. Und die sind absolut albern. Sie kleben praktisch an den Felswänden. Wie sie da brüten ist mir ein Rätsel. Aber irgendwie schaffen sie es wohl. Eine ordentliche Stimmgewalt haben sie außerdem.


Sie kreischen ohnehin schon rum, aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie laut es wird, wenn beispielsweise eine Möwe vorbei fliegt oder den Vögeln sonst etwas nicht passt. Vermutlich weiss dann die Hälte nicht, warum gekreischt wird, aber alle machen mit. Ich habe dagestanden und Tränen gelacht, weil das einfach so skuril aussieht und sich anhört.


Überhaupt sehen die kleinen Kerle aus, wie Minipinguine. Dass sie aber fliegen können, haben sie mehrfach unter Beweis gestellt. Wie auf ein geheimes Zeichen hin, ist plötzlich der ganze Schwarm losgeflogen, hat eine Runde gedreht und sich dann wieder an die Felswand geklatscht.
Besonders spannend muss im Frühsommer der berühmte Lummensprung sein. Dann sind die Küken geschlüpft, jedoch nicht flugunfähig. Trotzdem hüpfen sie den 50 Meter hohen Felsen hinunter - angelockt vom Ruf der Elterntiere. Dabei verletzen sie sich nicht, da sie praktisch mit einer Knautschzone ausgestattet sind.


Neben den Trottellummen gibt es auf Helgoland aber auch noch die Basstölpel. Tölpel und Trottel - super, oder?
Die Basstölpel nisten vor allem auf der Langen Anna, aber auch auf anderen Felsenplattformen. Teilweise sitzen sie nur einen halben Meter vom Klippenrandweg entfernt auf den Vorsprüngen. Aktuell finden sich gerade die Paare und die Nester werden besetzt.


Erschreckend fand ich, wieviele Teile von Fischernetzen die Basstölpel zum Nestbau nutzen. Das ist nicht nur für die Küken gefährlich. Auch ausgewachsene Tiere können sich damit erhängen oder strangulieren. Trotzdem soll man wohl gerade aktuell das Zeug nicht aus den Nestern entfernen, da die Tiere sich dann halt einfach wieder neue Plastikstränge aus dem Meer sammeln.


Wer noch mehr über die Basstölpel, Trottellummen oder Robben erfahren will, darf ich sich gerne bei mir melden. Ich wollte euch hier nur nicht mit lauter begeisterten Tierbildern und Infos zuschwallen ;)

Vermutlich mache ich auch noch einen weiteren Post zu Helgoland. Ich habe mir nämlich für diese Reise extra ein Objektiv geliehen und dazu kann ich euch definitiv noch mehr Bilder zeigen ;)


Mit diesem Bild der Hummerbuden war es das aber erst einmal. An diesem Beitrag habe ich jetzt drei Tage lang geschrieben - immer wieder ein bisschen. Ich musste mich zurückhalten, nicht zu ausführlich zu werden. Ich habe nämlich noch eine Bunkerführung mitgemacht und kann nun ganz viel über die Geschichte Helgolands erzählen. Oder noch mehr Robbenbilder zeigen. Bilder der Vögel natürlich auch. Und die Insel überhaupt aus allen Möglichen Perspektiven...

Bis bald, ihr Lieben!

Samstag, 30. November 2019

Wangerooge - oh du Schöne!

Moin ihr Lieben,

anfang November habe ich endlich mein Weihnachtsgeschenk eingelöst und bin mit meinen besten Freunden und meinem Patenkind übers Wochenende nach Wangerooge gefahren.
Manche werden denken: im November auf eine Insel? Die öde. Aber öde war es überhaupt nicht. Etwas frisch vielleicht. Aber wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter. Bis auf Sonntag Vormittag schien die Sonne. Und am Sonntag kam der Regen auch genau richtig. Aber dazu später mehr.

Angereist sind wir am Freitag. Mein Patenkind mit Papa bereits morgens. Meine beste Freundin und ich mussten vormittags noch arbeiten, daher sind wir erst am Abend hinterhergereist.

Da die Anreise für uns komplett im Dunkeln stattfand, gibt es da nichts spannendes zu berichten.
Am späten Abend kamen wir in der Ferienwohnung an und sind recht schnell totmüde ins Bett gefallen. Leider hatte ich abends noch nicht geschnallt, wie man den Heizlüfter in meinem Schlafzimmer anschaltet, weshalb die erste Nacht ziemlich frostig war ;)

Am nächsten Morgen sind wir zunächst einkaufen gegangen. Anschließend ging es Richtung Strand.



Von dort aus haben wir dann einen Spaziergang in Richtung des neuen Leuchtturms gemacht. Das Wetter war einfach herrlich. In den Dünen war es sogar richtig warm.
Schon früh hatten wir unser Ziel im Blick.



 Da wir vorher nicht nur Lebensmittel sondern auch diverse Souvenirs gekauft hatte, habe ich zwischendurch noch ein paar Fotospielereien gemacht.
Original und Fälschung auf einem Bild ;)


Am Leuchtturm angekommen, hatten wir aber irgendwie noch nicht genug und sind daher noch bis zum Westturm gelaufen. Auf dem Weg dorthin zog sich der Himmel etwas zu und es wurde recht frisch.
Leider hatten wir uns vielleicht doch etwas überschätzt, denn am Westturm, der heute eine Jugendherberge ist, angekommen, stand dort ein Schild, dass es zum Inseldorf nun noch 4,5 km seien. Für uns nicht so das Problem, aber wir hatten ja eine 4jähige dabei. Die Maus hat aber super durchgehalten. Wenngleich es ihr irgendwann doch richtig richtig kalt war. Unser Ziel, das uns antrieb: Kaffee und Kuchen im berühmten Café Pudding.
Völlig durchgefroren kamen wir dort an und haben tatsächlich einen der letzten regulären Platz ergattern können (später wurde eine Absperrung weggeschoben, die dort stand, weil eigentlich zu wenig Personal da war, um diese Tische auch noch zu bedienen. Aber die Idee mit Kaffee und Kuchen hatten eben noch mehr Menschen ;) ). Hier konnten wir uns dann wieder richtig aufwärmen und wahnsinnig leckeren Kuchen genießen.
Später ging es dann nur noch in die Ferienwohnung, das Patenkind verschwand im Bett und wir haben den Tag mit einem Spieleabend ausklingen lassen.

Am Sonntagmorgen war dann zunächst der Plan, den alten Leuchtturm zu erklimmen. Diesen konnten wir vom Balkon unserer Ferienwohnung sehen.


Grundsätzlich erschien es mir für mich möglich, da hochzusteigen und ggf. auch auf die Plattform rauszugehen.
161 Stufen ging es dort nach oben. Im Internet hatte ich schon gelesen, dass man direkt durch eine Tür auf die Außenplattform kommt. Das klang deutlich besser, als - wie z.b. auf Borkum - erst noch eine schmale Leiter hochklettern zu müssen.


Oben angekommen verließ mich dann aber der Mut. Es war recht windig und irgendwie war es mir dann doch nicht geheuer. Aber die innere Aussichtsplattform des Leuchtturms ist komplett verglast, sodass ich trotzdem alles sehen und auch fotografieren konnte.


Wenngleich ich mich doch nicht getraut habe, raus zu gehen, bin ich doch wieder ein bisschen stolz, die Stufen bis nach ganz oben gemeistert zu haben.


Nach dem Mittagessen wollten wir dann noch ein wenig spazieren und zu einem Spielplatz gehen. Eigentlich hätte schwimmen auf dem Plan gestanden, allerdings hatten wir zu spät geschnallt, dass dieses im Winter nur vormittags geöffnet hat. Also haben wir eben umdisponiert.

Auf dem Weg Richtung Strand entdeckte ich plötzlich einen Regenbogen.
Ui, da sind wir aber gelaufen. Wir wollten unbedingt den Regenbogen über dem Meer sehen.
Zunächst habe ich diesen aber über dem Café Pudding eingefangen.


Hinter dem Café, als wir am Strand ankamen, war der Regenbogen immer noch da und wir hatten richtig viel Zeit, diesen abzulichten. Man, was hätte ich in diesem Moment für ein Weitwinkelobjektiv gegeben. War nun aber nicht da, daher habe ich zwar ein Panoramafoto mit dem Handy machen können, aber ansonsten "nur" Teilaufnahmen.


Aber egal. Ein Regenbogen über dem Meer ist einfach etwas sehr besonderes!

Irgendwann verabschiedete sich der Regenbogen dann wieder und wir sind in Richtung des Spielplatzes gegangen.
Ich bin gleich noch ein paar Meter weiter zur Aussichtsdüne spaziert. Einen wirklich tollen Blick hat man von dort aus.



Auch der Himmel klarte wieder auf.
Und nach einem kurzen Gang zum Strand hieß es dann schon fast wieder Abschied nehmen von dieser wunderbaren Insel.
Nach dem Abendessen sind wir alle in die Inselbahn gestiegen und leider schon wieder abgereist.


Es war wirklich ein tolles Wochenende. Ich mag Wangerooge. Das Inseldorf ist zwar architektonisch nicht der Brüller, was vermutlich damit zusammenhängt, dass Wangerooge während des 2. Weltkrieges nahezu komplett zerstört wurde.
Jedoch hat diese Insel etwas wunderschönes. Der Sandstrand ist der Knaller und der Spaziergang in den Dünen war so erholsam. An diesem Wochenende haben wir nur das Dorf und das Westende erkunden können. Mir fehlt also noch das Ostende. Ergo: ich muss nochmal nach Wangerooge ;)

Nun fehlt mir nur noch Baltrum und dann war ich tatsächlich auf allen ostfriesischen Inseln. Aber Baltrum sollte im nächsten Jahr durchaus zu schaffen sein.

Und dann gibt es einen Inselrückblick :D

Bis bald, ihr Lieben!



Samstag, 23. November 2019

Große Stadt und kleine Welt

Moin ihr Lieben,

heute mal nichts mit Sonnenuntergang und Meer. Aber ein bisschen Ostfriesland gibt es trotzdem.

Zunächst einmal aber ein kleiner Abstecher in die Großstadt.
Im Oktober fand wieder die Frankfurter Buchmesse statt und in diesem Jahr war auch ich wieder dabei.
Mein Ziel: ganz viele neue Bücher sehen, Buchmenschen treffen UND mit der Kamera auf den Eisernen Steg und die Frankfurter Skyline am Abend fotografieren.
Vor zwei Jahren hatte ich genau dies ja schon einmal gemacht, hatte aber meine Kamera im Hotel vergessen (nicht so schlau...). In diesem Jahr habe ich sie mitgenommen und hatte wirklich Glück! Ich bin mittwochs angereist und auf der Hinfahrt hat es NUR geregnet. Ich befürchtete bereits, dass die kleine Fototour im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt.
Aber pünktlich zu meiner Ankunft in Frankfurt hörte der Regen auf. Also habe ich schnell ins Hotel eingecheckt und bin gleich losgezogen.

Ui, so eine Großstadt alleine zu erkunden finde ich reichlich anstrengend. Immerhin wusste ich schon, wohin ich will und wie ich dort auch hin komme. Trotzdem staunte ich mal wieder über die Menge der Menschen.
Gefühlt habe ich an diesem Abend 3x so viele Menschen gesehen, wie in Norden leben.
Dauerhaft wäre mir das echt zu anstrengend.


Am Mainufer angekommen war die Sonne gerade untergegangen. Die Lichter in den Hochhäusern gingen an und ich konnte gleich mit der Kamera loslegen.
Wenngleich ich mich in einer Großstadt schnell überfordert bin, finde ich eine solche Aussicht doch total faszinierend.


Daher liebe ich diese Bilder irgendwie. Aber ich war trotzdem froh, am darauffolgenden Tag in meine Buchhandelswelt auf der Messe abzutauchen und abends Frankfurt wieder den Rücken zu kehren...

Und nun komme ich zum Kontrastprogramm.

Denn Welten, die mir mehr liegen und die ich deutlich länger aushalten könnte, sind die Waldwelten. Besonders im Herbst. Denn ich liebe Pilze. Nicht, um sie zu sammeln und zu essen, sondern um sie zu fotografieren.


Pilze sind für mich DAS Symbol für den Herbst. Und Herbst bedeutet: tolles Licht und wundervolle Farben. Durch raschelndes Laub laufen. Die "Pause" in der Natur wird eingeläutet.

Und dann eben die Pilze. Es gibt so viele Arten.
Manchmal stehen sie vermeindlich alleine auf leerer Fläche rum.


 Manchmal tummeln sie sich in Gruppen auf alten Baumstümpfen.



Manche Pilzarten wirken unglaublich zart, fast unscheinbar und zerbrechlich.


Manche sind groß, farbig und auch durchaus giftig.


Tatsächlich habe ich kaum Ahnung, was das alles für Pilze sind. Okay, den Fliegenpilz erkenne ich gerade noch... Aber sind sie nicht fast alle irgendwie hübsch?

Schade, dass die Pilzsaison so schnell wieder vorbei ist.
Nun kann man an manchen Tagen den Winter fast schon riechen. Er steht in den Startlöchern.
Ich bin gespannt, was er uns in diesem Jahr so bringt.

Bis bald ihr Lieben!

Samstag, 6. Juli 2019

Mein erster Fotoworkshop

Moin ihr Lieben,

der Sommer ist nun so richtig da! Wir hier an der Küste haben noch echt Glück. Die richtig heißen Tage beschränkten sich auf ein Minimum. Lediglich an drei Tagen haben wir echt gestöhnt. An allen anderen pendelten die Temperaturen bei etwa 20 Grad rum.

Einer der heißeren Tage war der Samstag letzter Woche. Ausgerechnet da hatte ich aber nun einen Fotoworkshop gebucht. Aber gut. Besser als Regen. Und so stand ich mit meiner besten Freundin, ein paar weiteren Teilnehmern und unserem Workshopleiter bei 28 Grad auf dem Parkdecks des Norder Tors und wir lernten allerhand spannendes über das fotografieren mit der Zeitautomatik gelernt.


Auch Tipps zur Motivauswahl und der richtigen Bildgestaltung gab es reichlich.


Und natürlich blieben wir nicht auf dem Parkdeck, sondern wanderten noch ein wenig durch Norden - auf der Suche nach den passenden Motiven.
Vorbei an der Doornkaatflasche auf die Brücke über dem Norder Tief - mit Blick auf die Frisiamühle, die leider langsam vor sich hin verrottet...


... hin zum alten Norder Hafen. Dort wurde auch der "Holzkopf" aufgepackt... ;)



An dieser Stelle machten sich die ersten Teilnehmer auf den Weg nach Hause. Inzwischen war und nur noch warm.
Wir restlichen (Hobby-)Fotografen machten uns nach einer kurzen Pause im Schatten und einem Getränke-Stop im Supermarkt dann noch auf zum Marktplatz.






Ich merkte bei mir allerdings, dass hier bei mir nun die Luft raus war. Ich hatte hunger, war müde und voll verschwitzt.

So haben wir nur noch ein paar Bilder gemacht, eine weitere Pause im Schatten eingelegt, noch etwas mit unserem Workshopleiter gequatscht...



... und uns dann einen leckeren Salat und Eis zum Tagesausklang gegönnt...

Übrigens... Am 20.7. findet wieder so ein Workshop - von Foto Ekkenga organisiert - statt. Diesmal zum Thema Makrofotografie. Alle Informationen dazu gibt es bei Foto Ekkenga in Norden. Ich kann aus Erfahrung sagen: lohnt sich!

Bis bald, ihr Lieben!



Donnerstag, 16. Mai 2019

Zuhause bei Otto

Moin ihr Lieben,

ich habe euch nicht vergessen. Hier kommt nun endlich was Neues von mir :) In letzter Zeit gab es nicht viel zu berichten und ich habe auch hauptsächlich im Garten rumgeknipst ;)

Nun habe ich seit Samstag endlich, endlich, ENDLICH ein kleines Fotomobil und kann quer durch Ostfriesland düsen. :D

Das habe ich gestern dann auch ausgenutzt und bin recht spontan nach Pilsum gefahren, um den berühmten Ottoleuchtturm im Abendlicht zu fotografieren.


Das Wetter war perfekt. Sonne, ein paar flauschige Federwolken, klare Luft... Und irgendwie schien ich mit meiner Idee auch recht alleine gewesen zu sein, da ich zunächst nur eine andere Spaziergängerin traf. Später kamen noch ein paar Menschen, aber ich habe schon deutlich mehr Trubel dort erlebt.


Der Sonnenuntergang war herrlich. Nahezu kitschig schön. Ich saß auf dem Deich, vor mir sprangen plötzlich ein Reh und ein Feldhase durch die Salzwiesen. Gänseschwärme flogen immer wieder auf. Am Horizont zogen zwei Segelschiffe vorbei. Ich sag ja: Kitsch :D Aber so wundervoll ;)


Nachdem die Sonne sich verabschiedet hatte, habe ich noch kurz die Deichschafe nebenan besucht. Waren die NIEDLICH!
Eine Gruppe Lämmer war total mutig. Immer wieder kamen sie heran, sprangen wieder weg, nur um dann wieder neugierig in meine Nähe zu kommen.
Irgendwann traute sich ein besonders mutiges Lamm ganz nah heran. Das war total putzig.






Mir wurde es jedoch schnell kalt, sodass ich irgendwann mit dem Fotomobil wieder zurück nach Hause gedüst. Aber dieser Ausflug hat sich absolut gelohnt!

Nun hoffe ich, dass ich wieder öfter zum fotografieren komme :D Ich bin gepannt :)


Bis bald, ihr Lieben!

Donnerstag, 31. Januar 2019

Walking in a Winterwonderland

Moin ihr Lieben,

ich komme gar nicht mehr hinterher mit den Blogeinträgen. Der Januar ist sooooo schön :D

Aber der Reihe nach...

Letzte Woche war ich mit einer Freundin im Lütetsburger Schlosspark.

Hier konnte ich endlich meine Jahreszeitenserie beenden!

Bevor ich diese aber zeige, hier erst einmal ein paar Bilder vom verschneiten Park.


Der Park ist ja zu jeder Zeit ein Hingucker! Ein absoluter Wohlfühlort.


Und gerade jetzt im Winter hat man die Chance, den kompletten Park für sich alleine zu haben.
Wir waren vormittags dort und haben auf unserem gesamten Spaziergang niemand anderen getroffen.
Das war herrlich.


Bereits dienstags hatte es zu schneien angefangen. Ich hatte da noch wenig Hoffnung, dass der Schnee bis Donnerstag liegen bleiben würde.
Mittwoch war er jedoch immer noch da. Und bis Donnerstag sollte es sogar noch kälter werden, sodass die Chancen gut standen.
 

Und so war es dann auch.
Bei -7 Grad stapften wir im Park durch den Schnee und es war HERRLICH.


Der Park wirkte wie ein kleines Winterwunderland.


 Bei einigen Bildern werdet ihr sicher denken: ach, diese Perspektive kenne ich ja schon.
Aber genau das war mein Ziel. Gleiche Perspektive für mein Jahreszeitenprojekt.


Mein Lieblingsbaum durfte natürlich nicht fehlen.


So, hier endet nun unser kleiner Parkspaziergang.
Ich hoffe, er hat euch gefallen.


Heute gab es nicht viel Text von mir, da ich einfach die Bilder sprechen lassen wollte.

Bis bald, ihr Lieben!